Didn’t match what I expected
Ich bin viel gereist und hatte Gutes über Remote Year gehört. Ich beschloss, mich während eines Reisejahres, in dem ich allein remote arbeitete, für einen Monat RY anzumelden. Ich werde ehrlich über meine Erfahrung sein, weil ich nicht das Gefühl habe, dass die meisten dieser Bewertungen die wahre Erfahrung widerspiegeln (RY ermutigt Stadt- und Trip-Leader, Leute Bewertungen ausfüllen zu lassen, und die meisten bewerten am Ende die Leader statt des Unternehmens und der Erfahrung selbst)
Ich hatte hohe Erwartungen - normalerweise treffe ich auf Reisen Leute mit ähnlichen Werten, die verschiedene Kulturen kennenlernen wollen. Ich habe immer dauerhafte Freundschaften durch Erfahrungen wie ein Auslandsstudium oder Alleinreisen geschlossen. Die Stimmung auf dieser Reise war jedoch nicht gut. Leider habe ich kaum Kontakt zu jemandem gehalten, den ich über RY kennengelernt habe.
Zum Kontext: RY bietet sowohl einjährige als auch einmonatige Reisen an. Bei meiner einmonatigen Reise hatten sie uns mit einer einjährigen Gruppe in derselben Stadt zur selben Zeit zusammengelegt. Ich hätte gedacht, das wäre gut, weil es ohne beide Gruppen nicht viele Teilnehmer gegeben hätte. Ich merkte aber schnell, dass das eine unangenehme Dynamik erzeugt. Die einjährige Gruppe war schon seit etwa 9 Monaten unterwegs und hatte neue Leute aus den einmonatigen Reisen kennengelernt. Einige gaben zu, dass sie zu diesem Zeitpunkt wirklich keine neuen Leute kennenlernen oder sich anstrengen wollten. Das führte dazu, dass die einjährigen Teilnehmer eine „Inner Crew“ bildeten, weil sie sich schon kannten und ihre Freundschaften gefestigt hatten. Ich verstehe diese Sichtweise, aber ehrlich gesagt sinkt der Wert für einmonatige Teilnehmer erheblich, wenn sie nicht das Gefühl haben, dass die anderen wirklich offen für Freundschaften sind.
Andere Leute, die ich auf der Reise traf, waren eher zum Feiern als zum Kennenlernen einer neuen Kultur da. Die Leader taten nicht viel, um uns die neue Kultur näherzubringen, außer einer kurzen Kultureinführung (30 Min.) zu Beginn des Monats. Ich hatte mit einigen der einjährigen Teilnehmer über frühere Reisen gesprochen, etwa in Kapstadt, und war schockiert zu erfahren, dass sie kaum etwas über die Apartheid gelernt oder die zahlreichen Geschichtsmuseen der Stadt besucht hatten. Ich habe gelernt, dass die RY-Kultur eher zum Feiern neigt als dazu, eine neue Kultur aufzusaugen und kennenzulernen. Ich bin sicher, dass manche das in ihrer Erfahrung suchen, aber ich nicht.
Zuletzt stimme ich den Bewertungen zu, die von den ganzen Aufpreisen sprechen. Obwohl ich den Grundpreis fair finde und die neuen flexiblen Optionen mag, waren die Preise für die zusätzlichen Erlebnisse etwas lächerlich (z. B. 50 $ für eine Wanderung mit der RY-Gruppe, die man kostenlos allein machen könnte). Wenn man aber nicht für die zusätzlichen Aktivitäten zahlt, gibt es nicht viele Gelegenheiten, alle in der RY-Gruppe kennenzulernen.
Fazit: In vielen Städten (wie Mexiko-Stadt) würde ich Leuten empfehlen, allein zu reisen und andere Reisende über Coliving statt über das RY-Programm kennenzulernen.
I have traveled a lot and had heard good things about Remote Year. I decided during a year of travel while working remote on my own I would sign up for a month of RY. I’m going to be honest about my experience because I don’t really feel like most of these reviews are reflective of the true experience (RY encourages city and trip leaders to have people fill out reviews and most people end up reviewing the leaders rather than the company and experience itself)
I had high expectations - usually when I’m traveling I meet people with similar values of learning different cultures. I’ve always made lasting friendships through experiences like studying abroad or solo travel. However, the vibes on this trip were off. Sadly I haven’t really kept in touch with anyone I met through RY.
For context, RY offers both year-long trips and month-long trips. On my month-long trip, they had us combined with a year-long group in the same city at the same time. I would have thought this would be a good thing because there wouldn’t have been many participants without both groups. However, I learned quickly that this makes for an awkward dynamic. The year-long group had already been traveling and meeting new people from the month-long trips for about 9 months. Some of them admitted that they really didn’t want to meet new people or put in any effort at that point. This led to the year-long participants creating an “inner crew” because they had already gotten to know each other and solidified friendships. I understand that perspective but honestly the value as a month-long participant drops significantly if they don’t feel others are truly open to making friendships.
Other people I met on the trip were there more to party than to learn about a new culture. There wasn’t really much that the leaders did to teach us about the new culture other than a short culture intro (30 min) at the beginning of the month. I had talked to some of the year-long participants about past trips they had taken, like in Cape Town, and was shocked to learn they hadn’t really learned anything about apartheid or visited the ample history museums in the city. I learned that the RY culture skews more towards partying than it does soaking up and learning a new culture. I’m sure some people are looking for that in their experience but I was not.
Lastly, I agree with the reviews that talk about all the add-on pricing. Although I do think the base price is fair and I like the new flexible options, the add-on experience pricing was a bit ridiculous (ie $50 for a hike with the RY group that you could do on your own for free). However if you don’t pay up for the add-on activities, there won’t be many opportunities to get to know everyone in the RY group.
In conclusion, there are a lot of cities (like Mexico City), I would encourage people to travel on their own and meet other travelers through coliving rather than the RY program.
Remote Year